Schießstandbetrieb wieder zulässig

Kontroll- und Einschießen von Gewehren, das jagdliche Übungsschießen, die Vorbereitung auf die Jägerprüfung, die Durchführung des Schießübungsnachweises und der allgemeine Sport und Trainingsbetrieb werden wieder möglich.

Keilerscheibe

Unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln können Schießstände wieder öffnen

Düsseldorf/Dortmund, 8. Mai 2020 (LJV). In seinem Erlass vom 8. Mai 2020 hat das NRW-Umweltministerium die Nutzung von Schießständen wieder für folgende Zwecke zugelassen:

 

  • das Kontroll- und Einschießen von Gewehren, das jagdliche Übungsschießen und die Vorbereitung auf die Jägerprüfung,
  • die Durchführung des Schießübungsnachweises gemäß § 17 a Absatz 3 LJG-NRW
  • den allgemeinen Sport und Trainingsbetrieb.

 

Beim Schießbetrieb sowie bei Warteschlangen ist ein Mindestabstand zwischen den Personen von mindestens 1,5 Metern sicherzustellen, so das Ministerium. Die Nutzung von Gesellschafts- oder sonstigen Gemeinschaftsräumen sowie das Betreten der Anlagen durch Zuschauer sei aber weiterhin untersagt. Seitens des Ministeriums bestehen keine Bedenken, Schießstände und Schießkinos zu öffnen, wenn die bestehenden Abstandsgebote gemäß der Coronaschutzverordnung eingehalten und geeignete Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz und zur Steuerung des Zutritts zur Gewährleistung des Mindestabstands getroffen werden.

 

 

Auf Kugelständen solle sich neben der Schießaufsicht nur die Schützin oder der Schütze in dem Schießbereich aufhalten. Wartende Personen außerhalb des Schießbereichs müssen den Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten und dürfen nicht in einer Gruppe zusammenstehen. Schießwettbewerbe sind weiterhin nicht zugelassen.