Jagdgesetz orientiert sich an guter Praxis und mehr Einheitlichkeit

Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen, zum heute vom Landtag verabschiedeten neuen Landesjagdgesetz:

Ralph Müller-Schallenberg (l.), Präsident des Landesjagdverbandes NRW, und Vizepräsident Georg Kurella

Ralph Müller-Schallenberg (l.), Präsident des Landesjagdverbandes NRW, und Vizepräsident Georg Kurella verfolgten die 2. und abschließende Lesung des neuen Landesjagdgesetzes als Beobachter im Landtag.

"Das neue Landesjagdgesetz orientiert sich endlich wieder an guten jagdpraktischen Erfordernissen und mehr Bundeseinheitlichkeit. Die jagdpolitische Wende in Nordrhein-Westfalen zu mehr jagdpraktischer Vernunft ist damit besiegelt. Handwerkliche Fehler im alten Landesjagdgesetz wurden durch praxisnahe Entscheidungen unter Beachtung naturschutzfachlicher und sozialer Anforderungen behoben. Dafür hat der Landesjagdverband mit den Partnern des ländlichen Raumes über Jahre erfolgreich gekämpft, auch wenn nicht alle seine Forderungen erfüllt wurden.

 

Die Regierungskoalition von CDU und FDP setzt mit dem Jagdgesetz um, was sie vor der Landtagswahl im Mai 2017 versprochen hat. Das ist gute demokratische Art und verdient Anerkennung.

 

Der Landesjagdverband ist bereit, mit dem Wegfall der bisher staatlich erhobenen Jagdabgabe neu zu finanzierende Gemeinschaftsleistungen für die Jagd in Eigenverantwortung zu übernehmen."